Montag, 27. Mai 2013

Vorbereitungstreffen ♥

Sooo ich melde mich auch mal wieder ;)

Wie der Titel schon sagt, geht es dieses mal um mein Vorbereitungstreffen.
Es war letztes Wochenende vom 25. bis zum 26. Mai in Düsseldorf. Dort waren wir glaube ich so um die 30 Austauschschüler, die alle nach Kanada gehen, jedoch alle in ganz verschiedene Teile. Die meisten von dem VBT gehen glaube ich nach Vancouver oder nach Maple Ridge.
Naja also das ganze startete am Samstag so gegen 14 Uhr. Wir waren so gegen halb zwei da und sind dann in diese Jugendherberge rein und dort dann in den Tagungsraum wo der erste Teil dieser Veranstaltung stattfand. Der erste Teil war mit Eltern. Es wurden dort alle möglichen Fragen durchgesprochen, die auch von 6 Returnees, die schon in Kanada waren, aus ihrer Sicht beantwortet wurden. Ich fand das sehr informativ und ich glaube, jetzt habe ich auch wirklich überhaupt keine Fragen mehr, da dort wirklich alles ganz genau besprochen wurde und auch die Eltern wurden in jeglicher Hinsicht, worüber sie sich vielleicht Sorgen gemacht hatten, beruhigt. Dieser erste Teil war so gegen 17 Uhr zu Ende und dann sind die Eltern alle gefahren. Wir Austauschschüler sollten dann unsere Zimmer beziehen, zu denen wir vorher die Schlüssel zugeteilt bekommen hatten. Ich war mit drei anderen Mädchen auf einem Zimmer. Eine von ihnen geht auch nach Kelowna und fliegt sogar am gleichen Tag wie ich. Sie geht aber leider nicht auf meine schule. Die anderen beiden gehen nach Stratford in Ontario also im Osten von Kanada.
So gegen 18 Uhr haben wir Austauschschüler uns dann wieder in diesem Raum getroffen und dort eine kleine Vorstellungsrunde gemacht. Wir mussten AUF ENGLISCH sagen, wie wir heißen, wie alt wir sind, wohin wir gehen, auf welche Schule wir gehen werden, wie lange wir bleiben, welches unsere Hobbys sind und dann zum Abschluss noch den Satz: I want everybody to stand up, who... da musste man dann halt so was wie „has blond hair“ oder „wears a scarf“ oder so was einfügen :D Die die dann aufgestanden waren mussten schnell zu einem anderen Stuhl laufen, denn es war ein Stuhl zu wenig in dem Kreis, deshalb ist einer dann immer in der Mitte stehen geblieben :D
Ein Returnee hat damit dann angefangen und was über sich erzählt und dann hat er am Ende gesagt: „I want everybody to stand up who wears blue shoes.“ Ich saß dann da auf meinem Stuhl und war noch am verzweifeln, weil ich dachte, dass ich mir das alles, was man sagen muss, eh nicht merken kann und dann plötzlich fällt mir aber auf, dass sie ja „blue shoes“ gesagt hatte. Ich hatte blaue Schuhe an, also bin ich etwas verspätet von den anderen aufgestanden und auf einen noch freien Platz zu gerannt. Dort war jedoch vor mir schon jemand anderes und deshalb musste ich wohl oder übel als erste in die Mitte und das alles von mir erzählen. Zum Glück hat aber alles super geklappt und ich hab auch nichts vergessen zu sagen :D
Als dann auch alle anderen dran waren, hatten wir wieder ein bisschen Freizeit, in der wir in der Kantine essen gehen konnten. Danach haben wir uns noch einmal getroffen, um gaaanz viele Begriffe aufzuschreiben, die wir am nächsten Tag in Kleingruppen dann noch besprechen wollten. Da waren dann so Sachen wie Gastfamilie, Wetter, Verkehrsmittel usw. dabei. :) Dann war das Pflichtprogramm für den Abend auch schon wieder vorbei und das Freizeitprogramm hatte begonnen. Im Angebot stand einmal, dass Fußballspiel zu gucken oder aber in die Stadt zu gehen, in der am Wochenende das Japanfest war. Ich hab mich dafür entschieden, in die Stadt zu gehen. Es war eigentlich ganz schön, nur leider ziemlich kalt und regnerisch aber naja. Und dann abends um elf Uhr war für mich das absolute Highlight des ganzen Wochenendes: ein riiiiesiges Feuerwerk :D
Wir sind dann also alle zusammen raus gegangen und haben von der Brücke über dem Rhein das Feuerwerk beobachtet. Das Feuerwerk war echt wunderschön und es hat eine halbe Stunde gedauert ;o Das einzig doofe war, dass es immer noch richtig doll geregnet hat und das es auch riiichtig kalt war... Aber dieses Feuerwerk kann doch einfach nur ein gutes Zeichen für uns Austauschschüler sein oder? Also ich glaube da zumindest ganz fest dran ;)
Dann am nächsten Morgen haben wir uns halt in so kleinen Gruppen zusammengefunden und die ganzen Begriffe vom Vorabend besprochen. Danach waren echt alle Fragen beantwortet und ja, es hat einfach super viel Spaß gemacht. Nach einem gemeinsamen Abschlussfoto war das VBT dann so gegen halb zwölf zu Ende und wer wollte konnte noch zum Mittagessen bleiben. Das heißt so gegen halb eins war das ganze dann komplett zu Ende. Ich fand das Wochenende alles in allem echt super und man hat echt viele nette Bekanntschaften gemacht und ich hoffe, dass ich mit einigen von ihnen auch noch in Kontakt bleiben werde :)
Naja ich melde mich, sobald es etwas neues gibt!
Eure Aylina ♥

PS: Endlich ist die eins weg und es sind nur noch 95 Tage bis es losgeht *-*

Samstag, 4. Mai 2013

Abschiedsbuch und Briefe wichteln :)

Ich habe mich vor längerer Zeit dazu entschlossen, ein Abschiedsbuch zu machen. Die meisten fragen sich jetzt wahrscheinlich: Was ist ein Abschiedsbuch?
Also ein Abschiedsbuch ist ein Buch, das man sich vor seinem Auslandsjahr kauft und indem man dann die ersten Seiten selbst gestaltet mit Sprüchen, Bildern, Infos über seine Schule etc. und es dann seinen Freunden gibt, damit sie hineinschreiben können. Meine Freunde schreiben da dann entweder Wünsche, Sprüche, Songtexte oder schöne oder lustige gemeinsame Erlebnisse hinein und man selbst liest das Buch dann erst auf dem Flug. Aufmerksam geworden bin ich darauf, im Austauschschülerforum und ich finde die Idee richtig süß.
Ich hab mein Buch nach den Osterferien angefangen rumzugeben und inzwischen haben schon vier meiner Freunde reingeschrieben. Ich bin jetzt schon total neugierig was drin steht, da alle die schon hineingeschrieben haben meinten, dass es schon richtig schön geworden ist *-*

                                      Cover                                 
                                                                  Die ersten beiden Seiten
                                                    3./4. Seite - Karte von Kanada und ein Gedicht
                                                     5./6. Seite - Text an meine Freunde
                                                       8. Seite - Fun Facts über Kanada
                                  9./10. Seite - Sprüche und Infos über meine kanadische Schule
                                                     11./12. Seite - Sprüche und Fotos


Ja und das Briefewichteln: Die Idee ist in der Bagpacker Facebook Gruppe entstanden und zwar fragen sich viele jetzt wahrscheinlich auch wieder was das ist.
Also dabei werden jedem der mitmacht zwei Leute zu gelost, denen man dann 3 Briefe schreibt. Einen vor, einen in und einen nach seinem Auslandsjahr. Da kann man dann alles möglich reinschreiben, wie zum Beispiel Wünsche, Erfahrungen und Erlebnisse oder man kann einfach irgendetwas kreatives basteln oder malen. Ich freue mich schon toootal die Briefe die ich verschicken werde zu gestalten und natürlich freue ich mich auch Briefe zu bekommen *-*

Das wars erst mal wieder von mir!
Eure Aylina :)

Mittwoch, 1. Mai 2013

Vorfreude

Ich bin schon total aufgeregt und fiebere meinem Abflug entgegen. Am liebsten wäre es mir, wenn es noch heute losgeht in mein großes Abenteuer. Doch andererseits, habe ich auch Angst. Angst davor, mich nicht mit meiner Gastfamilie zu verstehen, in der Schule nicht mitzukommen, die Sprache nicht zu verstehen und einfach keinen Anschluss an andere Jungendliche zu finden.
In letzter Zeit ist es immer so ein auf und ab. Mal überwiegt die Freude und mal die Angst.
Doch ich glaube, dass das alles ganz normal ist und diese Ängste sich verflüchtigen werden, sobald ich in Kanada angekommen bin.

Und auch wenn mich jetzt in der Zeit bevor ich fliege, ein paar Ängste quälen, liebe ich diese Zeit der Vorfreude.
Jeden Tag wenn ich aufwache, denke ich, dass ich bald in Kanada aufwachen werde. Ich bin immer total aufgeregt wenn wieder mal ein neuer Brief von iSt da ist und natürlich freue ich mich auch schon auf Moment, indem ich meine Gastfamilie bekomme.
Am liebsten möchte ich mein ganzes Leben mit dieser Vorfreude weiterleben.

Aber dann könnte ich nie nach Kanada und ich möchte diese Chance auf gar keinen Fall verpassen!

Aber irgendwie freue ich mich auch schon, wenn ich aus Kanada wieder da bin und sagen kann: Die letzten Monate waren mein größtes Abenteuer und ich habe es alleine gemeistert und es war die schönste Zeit in meinem Leben!
Ich glaube, wenn man wieder Zuhause ist und über seine Zeit im Ausland erzählen kann, wird man wieder an seine Vorfreude erinnert und ich glaube, dass man während des Erzählens die einzelnen Momente noch einmal durchlebt.

Natürlich mache ich mir aber auch Sorgen darüber, dass ich mich in Kanada zu sehr verändere und ich mich dann zurück in Deutschland mit meinen Freunden hier nicht mehr verstehe, aber ich glaube das es dieses Risiko wert ist und ich glaube, dass wenn man wirklich befreundet ist, auch eine längere Zeit der Trennung und die Veränderung des einen, diese Freundschaft nicht zerstören kann!

Ich freue mich auf jeden Fall riesig auf mein großes Abenteuer und hoffe viele neue Erfahrungen daraus mitnehmen zu können und hinterher als reifer und vielleicht auch glücklicher zurück zu kommen.
Das ich ins Ausland fahre, hat mir sogar jetzt schon etwas gebracht: ich sehe meine Umgebung mit neuen Augen und bin jetzt schon offener geworden und gehe öfter auf Menschen zu, als vor meinen Auslandsplänen. Ich glaube, ohne das Planen meiner Zeit in Kanada, hätte es noch sehr viel länger gedauert, bis ich so geworden wäre, wie ich jetzt bin.

Deshalb ein riesiges Dankeschön an meine Eltern die es mir ermöglichen, meinen Traum leben zu können!! Ohne euch würde mein Traum nie in Erfüllung gehen! Danke ♥

Bis bald

Aylina :)

Montag, 29. April 2013

Wie alles begann :)

 Als erstes mal zu mir:
Ich heiße Aylina, bin 14 Jahre alt und besuche zurzeit die neunte Klasse eines Gymnasiums. Ich werde den Anfang der zehnten Klasse in Kelowna, British Columbia, Kanada verbringen.

Also auf die Idee, eine Zeit im Ausland zu verbingen, kam ich, als meine Mutter mir erzählt hat, dass eine Bekannte von uns für ein halbes Jahr ins Ausland gehen wird und das eine weitere Bekannte gerade von ihrem Auslandsaufenthalt zurück gekommen sei.
Als erstes dachte ich mir, dass so etwas für mich nichts wäre, da ich ohne meine Familie und Freunde doch gar nicht leben könnte. Doch dann begann ich, mich intensiver mit der Idee ins Ausland zu gehen zu beschäftigen und schon bald fand ich die Idee echt super.

Als erstes wollte ich dann natürlich in die USA, doch da konnte ich nicht hin, da ich ursprünglich Ende der neunten Klasse weg gehen wollte und zu dem Zeitpunkt wäre ich noch 14 gewesen und ich hätte erst mit 15 in die USA gedurft. Daher habe ich nach einer Alternative gesucht und bin auf Kanada gestossen. Anfangs war ich skeptisch, da ich überhaupt keine Ahung von  diesem Land hatte, doch als ich mich genauer informiert habe, begann ich, mich in dieses Land zu verlieben. Und jetzt könnte ich mir schon gar kein anderes Ziel mehr für mein Abenteuer vorstellen!

Dann habe ich  mich für meine Organisation entschieden: iSt. ich habe mich für diese Orga entscheiden, da unsere Bekannte mit denen total zufrieden war und der Einfachkeit halber haben ich dann auch diese Orga gewählt.

Als erstes habe ich dann eine Liste gemacht, in der ich meine Wünsche, die Schule und deren Fächer einander gegenüber gestellt habe. Ich hatte mich in der Zwischenzeit auch dafür entscheiden nur zwei oder drei Moante nach Kanada zu gehen, was die Auswahl der Schulen schon gewaltig einschränkte. Letzten Endes hatte ich mich dann für eine Schule entschieden und habe mich bei iSt beworben. Danach ist dann ganz viel in kurzer Zeit passiert.

Ich wurde von der Orga nach der Bewerbung zum Auswahlgespräch eingeladen. Am nächsten Tag kam ein Brief, in dem stand, dass ich aufgenommen bin. Wir haben den Vertrag, der mitgeschickt wurde, dann unterschrieben und zurückgeschickt.

Danach musste ich dann ein Application Package ausfüllen. Dieses beinhaltete:
  • das Application Form (grundlegende Infos über einen)
  • einen Brief an seine zukünftige Gastfamilie
  • eine Fotocollage über sich und sein Leben in Deutschland
  • ein Referenzschreiben, welches der Englischlehrer ausfüllen muss
  • ein Gesundheitszeugnis
  • eine Kopie des Reisepasses
  • ein Transcript of Grades, indem man seine Zeugnisnoten  in kanadische Noten umwandeln und dort eintragen musste
  • die unterschriebenen Regeln meiner Orga

Nachdem ich das Application Package dann ausgefüllt zurück geschickt habe, kam kurze Zeit später ein Brief meiner Orga, indem stand, dass meine ausgewählte Schule mich leider nicht auf aufnehmen könne, da solch ein kurzer Aufenthalt mit ihrem Schulsystem leider nicht vereinbar sei. Es wurde mir dann eine Alternativschule angeboten, für die ich mich dann auch entschieden habe.

Dann musste ich die Fächer für meine Schule die Kelowna Secondary School (KSS) wählen. Das war echt schwer, weil ich aus 95 Fächern wählen konnte. Und letzendlich durfte ich mir ja nur 4 Fächer aussuchen. Nach längerem Überlegen konnte ich mich dann aber doch für vier Fächer entschieden ( siehe "my school") :)

Jetzt warte ich auf mein Vorbereitungssemianar, welches demnächst stattfinden wird und natürlich auf meine Gastfamilie *-*

Sobald es was Neues gibt melde ich mich wieder :)

Liebe Grüße
Aylina ♥